Samstag, 11. November 2017

[Rezension] Andreas Dutter - Camp der drei Gaben - Juwelenglanz


Autor: Andreas Dutter

Originaltitel: Camp der drei Gaben

Seitenanzahl: 286 Seiten

Preis: 3,99€

Gerne: Fantasy/Urban Fantasy

Reihe: 1. Band

Verlag: Impress

Erscheinungsdatum: 05.10.2017
**Entdecke, was wirklich in dir steckt**

Fleur Bailey führt ein ganz normales Leben, wenn man davon absieht, dass sie zu ihrem eigenen Schutz nur selten das Haus verlässt. Doch als ihre Familie wider aller Vorsichtsmaßnahmen überfallen und Fleur verschleppt wird, ändert sich ihr Dasein schlagartig. Sie erwacht in einem Ausbildungscamp für Menschen mit übernatürlichen Begabungen und erfährt, dass magische Fähigkeiten in ihr schlummern. Unglaublich, aber wahr: Sie ist eine Spirit und besitzt die Macht der Telekinese. Diese soll sie nun beherrschen lernen, um im Kampf gegen ihre größten Feinde bestehen zu können. Dass sie dabei auch dem gut aussehenden Theo näherkommt, könnte sich jedoch als gefährlich herausstellen…

Das Cover ist echt schön, das Mädchen, der Wald.. Das alles spielt eine wichtige Rolle und es wurde sehr gut ins Cover reininterpretiert. Ich habe nichts an dem Cover zu bemängeln. Es ist einfach wunderschön!


Camp der drei Gaben ist mein erstes E-Book und ich muss ehrlich sagen, es hat mich so umgehauen, das glaubt ihr gar nicht! Andreas Dutter hat eine erfolgreiche Geschichte veröffentlicht. Ich konnte mein Handy praktisch nicht aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen wie es ausgeht oder was alles noch passieren wird. Andreas? Du hast mich echt umgehauen!

Fleur begibt sich unerwartet in eine Fantasiereichen Welt, wo sie ihr Selbstbewusstsein erlangt und ihre Stärken herausfindet. Sie lernt neue Freunde kennen, Theo ist einer ihrer Lieblinge, doch der verbirgt etwas seltsames. 
Ich selbst habe des Öfteren  geraten, was es nun sein kann, was wohl los mit ihm ist oder was es für eine Auswirkung für Fleur hat. 

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, es gibt nur positive Eindrücke. Fangen wir mal mit der Handlung an. Andreas also wirklich, es ist dir unfassbar gut gelungen, die Geschichte so aufzubauen, dass zwischen den Charakteren und Handlungen immer eine ausführliche und detaillierte Beschreibung dasteht. Ich hätte das so nicht erwartet, zumindest in meinem ersten Fantasy Buch. Einfach das was von vorne bis zum Ende alles passierte, ist inhaltlich perfekt dargestellt! 
Die witzigen Stellen in der Geschichte haben mich so an meine Jetzige Zeit erinnert oder von einer Serie, die ich momentan schaue oder auch die Wörter, die wir jeden Tag benutzen. 

Der Schreibstil ist hervorragend gewesen, ich hatte keine Probleme damit und bin auch sehr gut in die Geschichte reingekommen. 
Die Kapitelüberschriften sind auch sehr schön mit einer Katze dargestellt. Die Kapiteln allgemein sind nicht zu kurz aber auch nicht zu lang, sodass man es super leicht lesen konnte. 

Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich und auch gut aufgebaut, man konnte sich vom jedem Charakter bildlich im Kopf vorstellen.
Die Nebencharaktere haben genauso eine wichtige Rolle gespielt, weil sie alle zusammen gehalten haben.
Fleur ist am Anfang sehr zurückhaltend und schüchtern, sie hat guten Draht zu ihren Eltern. Im Hauptpunkt zeigte sich wie stark Fleur wurde. Sie lernt schnell neue Freunde und ihre große Liebe, wer das wohl ist...
Es wird aus ihrer Sicht erzählt. 

Theo ist süß, ich mag ihn aber nur, weil er mich in paar Situationen aus meinem realen Leben widerspiegelt. Er ist ruhig dennoch habe ich ihn lieb gewonnen. Er hat Bezug auf Fleur immer eine passende Antwort und beschützt sie wo er kann. Er ist aber trotzdem schwer zu durchschauen und tragt ein Geheimnis mit sich, sehr mysteriös. Theo gehört wie Fleur zu den Hauptcharakteren. 

Fabienne hat eine Harte schale und einen weichen Kern. Am Anfang finde ich sie echt nervig, weil sie einige psychische Probleme hatte und Fleur sie noch rechtzeitig gerettet hat, bevor sie vollkommen abgestürzt wäre. 

Hunter ist der beste Freund von Theo und hat eine Gabe jeden zu heilen, was ich richtig cool finde, brauche auch so eine Gabe. Er wirkt auf mich sehr sympathisch, da er ziemlich offen war und auch seine Familien Geschichte hat mich sehr berührt. 

Im Endeffekt hab ich das E-Book verschlungen, egal wo ich war habe ich angefangen es zu lesen, in der Bahn, beim Sport, beim kochen, ÜBERALL! Es ist richtig gut, was ich niemals erwartet habe. Da es mein erstes Fantasy war bin ich echt überrascht und werde auch weitere Bücher/E-Books von Andreas Dutter lesen! Der zweite Band Camp der drei Gaben 2: Diamantenschimmer  wird am 07. Dezember veröffentlicht. 

Empfehlungswert! Jeder sollte es mal gelesen haben, es ist so gut und so toll geschrieben! Ich selbst liebe das Buch, weil einfach alles an dieser Geschichte gefallen hat und verschlungen habe, wie noch nie! Richtig toller Autor und dazu richtig tolles E-Book. Hoffentlich kommt es bald als Taschenbuch raus, damit ich diese wundervolle Pracht in meinem Bücherregal stellen kann.



Andi? Hör nicht auf zu schreiben!!!















Freitag, 6. Oktober 2017

[Rezension] Roope Lipasti - Sauna mit Nachbar

Autor: Roope Lipasti

Originaltitel: Rajonaapuri

Seitenanzahl: 240

Preis: 14,99€

Gerne: Roman
 
Reihe: Einzelband

Verlag: Heyne

Erscheinungdatum: 10.07.2017 


Er lebt auf einem alten Bauernhof im ländlichen Finnland und hat nichts zu tun – für einen alleinstehenden Geschichtslehrer um die fünfzig können die Sommerferien sehr lang sein. Da bietet der chaotische Nachbar ein dankbares Forschungsobjekt. Er ist begeisterter Heimwerker, bringt jedoch keines seiner ambitionierten Projekte zu Ende. Gerade hat er ein neues angefangen, eine Sauna. Der Geschichtslehrer bemerkt, dass seine schöne Nachbarin das Projekt ihres Mannes nicht unterstützt, und beginnt, es ebenfalls zu sabotieren. Als sich der Nachbar versehentlich mit einer Nagelpistole in den Bauch schießt und ins Krankenhaus muss, sieht der Geschichtslehrer seine Chance gekommen, das Herz der Nachbarin zu erobern. (Quelle: Randomhouse)

Ich musste echt lachen als ich das Cover sah. Es erinnerte mich an die Winterliche Zeit. Das Strickmuster gefällt mir besonders als wäre das Buch damit umwickelt und die Unterhose ist so lustig in das Strickmuster hinein Interpretiert

Das Buch ist echt was besonderes, ich habe so ein Buch noch nicht gelesen bzw. so in der Auffassung. Mich sprach das Buch sofort an, nachdem ich den Inhalt gelesen und das Cover begutachtet habe. Ich kam sofort in das Buch rein ohne jegliche Probleme. Und Leute das Buch ist richtig lustig, richtig lustig und mit so viel Humor, echt was zum lachen.


Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Geschichtslehrers erzählt, meines wissen ist er ein Besserwisser, im Inneren ist er total nervig, zweifelt manchmal an sich selbst und findet den Nachbarn nervig mit seinen tausenden von Projekten aber von außen freundlich. Zu den Charakteren kommen wir noch.
Ich habe lange überlegt wie viele Sterne ich dem Buch geben werde, es war doch recht ein sehr gelungenes Buch über das ich mich riesig gefreut habe. Es dient letztendlich zur Unterhaltung und ich würde das Buch auch eher nur im Herbst oder im Winter nochmal lesen. Das war mein erstes Buch, wo so viel Humor drin stand, dass ich echt dauernd am lächeln war obwohl manche Situationen im Buch echt nervig waren, wo ich mir an den Kopf gefasst habe. 

Die Kapitel sind kurz gehalten aber dennoch sinnvoll gestaltet. Ich hätte eventuell mehr vom Ende erfahren. Als der Nachbar sich mit einer Nagelpistole in den Bauch schoss, war das Buch fast zu Ende und ich habe das Ende ziemlich lange hinausgezögert, weil ich eben nicht wollte, dass das endet.

Die Charaktere waren alle sehr Unterschiedlich. Die Beziehung zwischen den Männer war einerseits sehr toll und man hat in dem Buch richtig gesehen, wie sie weiterhin aufgebaut wurde aber anderseits war das irgendwie bedrückend. Damit will ich jetzt nicht ausdrücken das sie depressiv auf der Wiese lagen, eher das immer einer von den beiden Recht haben wollte und zumindest wie ein Boss da zustehen.
Der Hauptprotagonist war nervig, einfach nur nervig. Seine Gedanken kreisten ziemlich oft um den Nachbarn und seine Frau Emilia. Er hat den Nachbarn schlecht hingestellt, als könnte er das nicht schaffen und ging deshalb immer wieder rüber und ihm Gesellschaft zu leisten, meisten redeten sie über Familien, die Zukunft oder auch bloß über die Vergangenheit. Natürlich hat der versucht mit Emilia zu flirten oder sie zu erobern, was ich ziemlich schwachsinnig finde.
Der Nachbar ist hingegen ein charmanter Mann, er kommt mir sofort sympathisch vor und zeigt selbstverständlich keine Schwächen zumindest keine seelischen. Er zeigt sich großzügig gegenüber dem Hauptprotagonisten und macht sein eigenes Ding durch. Er steht mit beiden Beine auf dem Boden und lebt eben sein Leben mit seiner Frau Emilia und seinen sechs Kindern. 

Was ich nicht gut finde, ist eben das Ende. Das war einfach kein BOOM Effekt, ich habe nichts gespürt, kein Adrenalin oder Gänsehaut. Es war zu kurz, schlicht einfach zu kurz, wenn das Ende länger umschrieben würde und vielleicht auch ausführlicher, dann hätte das Buch fünf Sterne bekommen aber so muss ich leider ein halben Stern abziehen.


Ich Empfehle das Buch echt jedem, man muss es einfach mal gelesen haben. Ich war selber überrascht, dass ich so ein Buch Richtung gut finde, dem Autor ist es gelungen mich von ihm und seinen Handlungen zu überzeugen!
Danke an das Bloggerportal für das Rezensionexemplar!
 

Montag, 28. August 2017

[Rezension] Anika Beer - Kieselsommer

Autor: Anika Beer

Originaltitel: Kieselsommer

Seitenanzahl: 320

Preis: 14,99€

Gerne: Roman

Reihe: Einzelband

Verlag: cbj

Erscheinungdatum: 24.07.2017


Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Ich finde das Cover echt schön. Es wurde sehr schön Gestaltet und passt perfekt zur Handlung. Sehr detailliert und an schaubar. Richtig gut gelungen!

 Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, mir gefiel das Buch solala. Einerseits fand ich es echt langweilig und weit hinausgezögert, anderseits fand ich es grandios, das ist alles so ein kleiner Widerspruch. Ich habe aber mehr von dem Buch erwartet, das mehr geschehen würde, mehr Action. Die ersten Seiten gefielen mir sogar und dann kam die Mitte..

Die Charaktere fand ich so nervig, dazu kommen wir aber gleich. Mir wurde gesagt das Buch sei eine reine Teenager Lovestory.. davon habe ich aber wenig mitbekommen, da irgendwer aus dem Buch alles vermasselt hat und alles herumdarum ist Drama. Zwei beste Freundinnen wollen zwei Wochen ohne Eltern ihren Urlaub genießen aber es gibt da immer jemand, der kommt und alles zerstört. Das hat mich so dezent nervig gemacht. Manchmal habe ich mich über das Buch aufgeregt, weil ich nicht verstanden wieso man das jetzt gemacht hat. Dann habe ich das Buch weggelegt und habe erstmal Pause gemacht, erst als ich meine Gedanken ordnen konnte, fing ich weiter an zu lesen. 

Der Schreibstil ist flüssig und einfach, man kommt gut ins Buch rein und man hat es sehr schnell gelesen. Die verschiedenen Sichten des Protagonisten gefiel mir sehr, so konnte man sich gut in die Handlung reinversetzten. Ich bin richtig gut mit dem Schreibstil klar gekommen.

Jetzt kommen wir zu den Charakteren!
Kommen wir zur Tilda, sie ist sehr selbstbewusst, und macht ihr eigenes Ding und lässt sich natürlich nichts sagen, dennoch merkt man wie Jung sie eigentlich doch ist.
Ella ist das komplette Gegenteil von Tilda, sie ist eher schüchtern und sehr naiv, sie glaubt an Horoskope und an Schicksal. Ich kam damit überhaupt nicht klar, ich mag sie einfach nicht. Sie wollte immer im Mittelpunkt stehen und die große Liebe finden stattdessen mit ihrer besten Freundin einfach den Urlaub ohne Eltern genießen. Ich hätte da auf Jungs verzichtet, am liebsten nur mit meiner Besten Freundin relaxen.
Mats ist ein kuschliger süßer Typ, er kam mir sofort Erwachsen vor, am Anfang.. Dann kam die Stelle wo ich dachte, was ist jetzt so plötzlich los mit ihm. So schnell kann sich also ein Charakter ändern, da wusste ich, ich werde ihn nicht mehr mögen sondern hassen.. na gut nicht wirklich hassen aber mögen auch nicht. Auch wenn er von den beiden echt Erwachsener klang und sich auch so abgab, kamen Situationen im Buch vor.., konnte das Buch echt gegen die wand klatschen.

Im großen ganzen hat mir nicht jeder gefallen aber destotrotz gut ausgedacht!

Ich fand trotzdem die Handlungen zwischen paar Kapiteln echt schön, das Buch ist nicht ganz schlecht aber mir gefällt es eben nicht, weil ich so viel von Buch eben erwartet habe, vielleicht sollten wir nicht so viel erwarten und einfach nur lesen *haha*.

Mir gefiel auch die kurze Liebesromanze zwischen Ella und Mats, fand ich sehr schön, musste echt lächeln. 
  
Das Ende fände ich auch sehr merkwürdig als wäre dort der Wendepunkt, was mich enttäuscht hat. Habe ihn mir nicht am Ende gewünscht sondern eher am Hauptpunkt. 


Ich würde das Buch nicht nochmal lesen wollen aber ich empfehle es trotzdem jedem, der auf so eine #TeenagerLoveDramaStory steht. Jeder hat natürlich eine andere Meinung, ich kann nur sagen das ich enttäuscht bin obwohl das Buch gar nicht so schlecht fand bzw. er hat vielersprechend angefangen.



Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemlar!








Freitag, 28. Juli 2017

[Rezension] John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Autor: John Green

Originaltitel: The fault in our stars

Seitenanzahl: 336

Preis: 9,95€

Gerne: Roman/Jugendbuch

Reihe: Einzelband

Verlag: dtv

Erscheinungdatum: 1. Mai, 2014

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur.

Die große Schrift gefällt mir super, sie ist exzellent hineinverarbeitet. Der Blaue Hintergrund mit den kleinen vielen Sternen ist wahnsinnig schön und passt zu den Charakteren im Buch. Die Schriftart macht das Buch umso schöner.

Das Buch ist einfach nur grandios! Ich liebe das Buch, ich liebe die Charaktere, ich liebe die Handlung. 
Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich schon es wird einer meiner Lieblingsbücher und so ist es auch. Ich bin sofort rein gekommen ohne Schwierigkeiten. Die poetischen Stellen fand ich so lustig und auch so ergreifend. Ich habe ab und zu geweint, weil die Situation die im Buch beschrieben werden so rührend sind, das man gar nicht anders kann außer paar Tränen abzulassen. 

Mir gefällt einfach alles, der Schreibstil ist richtig einfach, etwas elegant und nicht anstrengend. Ich konnte alles problemlos ohne einen Satz wiederholt lesen. 

Die Charaktere waren alle unfassbar toll soviel Authentizität und Lebendigkeit als wäre man hautnah dabei!
Hazel Grace ist einer der stärksten, sie ist für jeden da und so stark, ihre Gedanken haben mich so fasziniert Sie war mir sofort sympathisch. Da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wurde, konnte ich mich richtig gut in sie hinversetzten und ihre Krankheit auch endlich mal verstehen. Am meisten hat mir gefallen, wie offen sie mit der Krankheit umgeht auch in der Öffentlichkeit. Sie wusste das sie krank war und dagegen selbst nichts machen konnte außer das Leben genießen solange es geht!

Augustus (genannt auch Gus), ist wirklich ein toller Typ, ich hätte ihn so gerne als Freund. Er ist mir richtig Sympathisch und so friedlich, hat für jede Frage eine simple Antwort. Ich hatte das Gefühl, er wäre wie ich, habe ihn immer verstanden sowie seine Humorvollen Witze. Selbst sein lächeln habe ich mir im Kopf vorgestellt und musste automatisch mitlachen. Würde ihn so gerne mal persönlich begegnen.

Isaac ist der beste Freund von Gus und spielt nicht wirklich eine große Rolle im Buch. Dennoch gehört er zum Buch und man muss echt sagen, dass er schon ein kleiner Held ist. Er hat mich jedes mal von den Socken gehauen und das als Nebenrolle im Buch außerdem tat er mir Leid, seine Krankheit war schlimmer als gedacht, was mich sehr berührt hat. Sein Augenlicht konnte man nicht retten und anscheinend hat seine Freundin Schluss gemacht, damit musste er kämpfen aber seine Freunde waren immer bei ihm!

Mir hat besonders die Entwicklung zwischen Hazel und Gus gefallen. Sie kamen nicht sofort zusammen sondern es war ganz heimlich und still. Und sie hielt bis zum Ausgangspunkt!

Natürlich sollte man nicht ausschließen das es in diesem Buch über Krebs geht und um die Liebe zwischen zwei Menschen die ebenfalls Krebs haben. Der Tod gehört dennoch dazu, was mir von Anfang an klar war, selbst wenn es wirklich sehr rührend und traurig war. Am Schluss kehrte doch ein Wendepunkt ein, wo ich recht sehr überrascht war.

Die Ganze Geschichte bzw. Liebesgeschichte ist so toll umschrieben und verfasst. Ein Lob an John Green dem fantastischen Autor!

Ich empfehle das Buch einfach jedem, JEDEM! 😍 
Es ist klasse und richtig gut interpretiert und man kann das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Liest es! Hab kaum Worte noch dafür, empfehle es einfach jedem!










Donnerstag, 13. Juli 2017

[Rezension] Nina Sadowsky - Be my Girl

Autor: Nina Sadowsky

Originaltitel: Just Fall

Seitenanzahl: 336

Preis: 13,00€

Gerne: Psychothriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Penguin Verlag

Erscheinungdatum: 13.02.2017

 Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war …
 Das Cover von "Be my Girl" ist schlicht und gut ausgedacht. Das Blut sollte darstellen (in meiner Hinsicht ist es Blut, kann auch Wein oder derartiges sein) das es sehr blutig wird, eventuell auch Morde im Buch geschehen sind oder man gerade jemanden ermordet hat. Der Schleier steht für Rob und Ellie's Hochzeit, passt perfekt zum Inhalt zusammen.

Ich kam ohne Probleme rein und die ersten 100 Seiten verliefen reibungslos, ich hatte immer richtig mehr Bock einfach weiter zulesen. Nur dann wurde die Geschichte lässig und ich kam nicht voran. Dreiviertel vom Buch kam ich schleppend voran, ich weiß nicht woran das wirklich lag ob ich es zu langweilig fand, zu kompliziert oder die Geschichte mich einfach nicht von den Socken gerissen hat. 
Das Buch kann man nicht als Psychothriller bezeichnen, es ist eher ein Krimiroman. 
Ellie ging nur auf Abenteuer und es war kompliziert, ich habe vieles nicht verstanden, wieso sie dahin ging oder wieso sie das jetzt in dieser Situation machte, wonach sie suchte. Es ergab für mich einfach keinen Sinn. Die Sätze waren teilweise zu lang, musste des öfteren mal ein ganzen Abschnitt erneut lesen.
Dennoch hat mir 'damals' sowie 'heute' bei jeder Kapitelüberschrift gefallen obwohl die Kapiteln kurz waren, manchmal zu kurz um das überhaupt Kapitel zu nennen.
Der Schreibstil war in Ordnung, leicht zu lesen, nicht zu anstrengend!
Jetzt kommen wir zu den Charakteren. 
Rob ist in meinem Augen schon ängstlich oder zimperlich. Meines denken hat Rob in diesem Buch eher die Nebenrolle gespielt als mit Ellie zusammen die Hauptrolle, was mich enttäuscht hat. Aufgrunddessen, weil seine Kindheit so schrecklich war, und ich gerne gewusst hätte, wie er heute damit so umgeht oder wie es ihm ergangen ist. Am Ende fand ich Rob doch stärker als im Vergleich Ellie.
Ellie ist eindeutig die Protagonistin im Buch, ihre Stärken waren am Anfang so groß bis ich am Ende dieses Buches ankam, wo sie doch schwächen aufzeigte. Nach dem ganzen Abenteuer, die Suche nach Rob, ihre Geheimnisse haben sie schon fertig gemacht. Ich hätte mehr von ihrer Kindheit erwartet oder das was vor Rob kam, sie scheint mir sympathisch zu sein aber das gewisse etwas fehlt an ihr. 
 Jetzt kommen wir zum Schluss. Ich fand die Geschichte nicht gerade langweilig aber spannend war sie auch nicht. Das Gerne ist total verfehlt, das gehört einfach nicht zum Psychothriller, da hätte ich mehr erwartet. Bin ein totaler Nerd was Psychothriller angeht und da kann ich sagen, dass es definitiv kein Psychothriller ist. Nichts destotrotz habe ich gemerkt das die Autorin sich sehr viel Mühe gegeben hat und ich es an den detaillierten Textabschnitte deutlich erkennen kann! Hut ab.

Ich empfehle es jedem auch die, die gerne Psychothriller lesen. Es gibt immer Meinungsverschiedenheiten und wird sie immer geben. Ich fand das Buch nicht schlecht aber auch nicht gut, es rereaden könnte ich nicht mehr.
Das Buch kriegt von mir ↓



Danke an das Bloggerportal für das Rezensionexemplar!


 


Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezension] JP Delaney - The Girl Before

Autor: JP Delaney

Originaltitel: The Girl Before

Seitenanzahl: 400 Seiten

Preis: 13,00€

Gerne: Thriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Penguin Verlag

Erscheinungdatum: 25.04.2017

 Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Das Cover dieses Buches ist nicht gerade hinreißend oder dergleichen aber es passt richtig perfekt zum Buch! Es ist gut, nicht perfekt aber gut. Ich habe als erstes auf den roten Titel mit groß geschriebenen Buchstaben geschaut und habe erst dann den Rest vom Cover mitbekommen. Die Farbe gefällt mir richtig gut, es passt einfach zur der Handlung mit der Schattenfrau! 😄
Die Kapitel sind kurz und spannend gehalten. Ich bin sofort in das Buch reingekommen ohne Schwierigkeiten obwohl ich mir manchmal Gedanken gemacht habe, wieso wurde das gemacht oder dies, dass hat mich aber nicht von der Bahn geworfen und habe einfach weiter gelesen. 
Kapitel Überschriften waren mit einem 'Damals Emma' die im Haus starb und 'Heute Jane' die jetzige Mitbewohnerin abwechselnd unterteilt. Die zwei waren so unterschiedlich das die Situationen genauso unterschiedlich waren, dass hätte ich niemals erwartet, da das Haus gleich programmiert wurde.
Zwischen den Kapiteln befanden sich Fragen und sowie Tests, sie konnten zustimmen oder das gegenteil ankreuzen, dass sich wahrscheinlich auf die damalige Emma und auf die Heutige Jane bezogen haben. Ich musste immer nachdenken was die wohl entschieden haben.
Der Schreibstil passt genauso zum Buch wie die Handlung selbst. Die Ich-Form hat mich besonders entzückt. Oft musste ich sogar einen Film in meinem Kopf abspielen, als wäre ich hautnah dabei gewesen. Bei 'Damals Emma' fand die wörtliche Rede nicht statt, was für mich echt toll war, ich konnte mich einfach in sie hineinversetzten als wäre das Buch in Hälfte ihrer Gedanken verfasst.
Jetzt kommen wir zu den Hauptcharakteren. 
Jane fand ich bis zum Ende richtig toll und sympathisch. Sie hatte immer eine Lösung und hat nie aufgegeben, wenn sie etwas gesucht hatte oder mit ihren Gedanken bei einer Sache war, die wichtig ist und es unbedingt abklären wollte. Ihr Charakter spiegelt an manchen Stellen mein inneres Ich, wobei ich da immer wieder grinsen musste. 😁
Edward ist was ganz besonderes, man muss ihn nicht mögen oder lieben aber seine Gedankenweise ist so prächtig und voller Intelligenz. Sein Perfektionismus ist ansteckend, dauernd wird im Bus alles von ihm genau beschrieben, was er mag, was er immer an hat, was bei ihm einfach ein muss ist. Unfassbar wie ich so ein Typen in einem Buch verheert habe. Eins habe ich nicht an ihm gemocht, er war so Kontrollesüchtig und manchmal gemein, vielleicht zu schnell beleidigt, was mich doch aufgeregt hat.
Emma mochte ich überhaupt nicht bzw. ihr Charakter finde ich nicht so ganz prickelnd wie die anderen. Sie ist so zierlich und manchmal hart drauf aber mehr gab es da nicht. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Vielleicht habe ich sie auch gar nicht wirklich wahr genommen und eher auf das geachtet was alles im Haus passiert. Am Ende tat sie mir aber schon etwas leid als sie starb.

 Das ende fand ich so grausam. Man hätte so viel anders machen können (natürlich will ich nicht spoilern), so viel besser und eventuell das Ende detaillierter, spannender und nicht so kurz. Bin enttäuscht vom Ende. Ich war traurig und wütend zugleich.
Ich würde nicht in so einem Haus wohnen wollen, mir wäre das alles zu viel. Ich würde mich wie die anderen total beobachtet fühlen und würde mich in meine eigene Welt zusammen ziehen. So viele Regeln könnte ich niemals befolgen, mir ist schon eine Regel im realen Leben zu viel, was das angeht. 😀

Ich empfehle das Buch jedem. Es ist spannend, ein Buch zum nachdenken und die Kapiteln sind echt Klasse umfasst! Ich gebe diesem Buch
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Danke für das Rezenionsexemplar!
 


 

Samstag, 8. Juli 2017

[Rezension] Amy Gentry - Good As Gone


 Autor: Amy Gentry
Originaltitel: Good As Gone
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis:  12,99€
Gerne:  Roman
Reihe: Einzelband
Verlag: C. Bertelsmann
Einband: Paperback

 Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt...

 Das Cover ist schlich und ergreifend, als ich das erste mal dieses Buch gesehen habe, hat mich das Cover als erstes angesprochen als der Inhalt. Auch wenn ich mehr erwartet habe aber so wie es gerade ist, würde ich auch sagen es passt zur der Handlung im Buch.
 
Die ersten Seiten waren echt spannend und ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Dauernd muss ich darüber nachdenken wo Julie die ganzezeit über war, wer hat auf sie aufgepasst, was ist genau passiert. Die Fragen schossen mir jedes mal durch den Kopf. Wie es für die Mutter wohl sein wird nachdem das Kind nach acht Jahren wieder plötzlich auftaucht. Kann mir das im realen Leben nicht wirklich vorstellen. 

Es ist schrecklich zu wissen das sein eigenes Kind im eigenen Haus entführt wird. Das einfach eine fremde Person während alle schliefen in das Haus einbricht und das Kind mitnimmt ohne jeglichen Grund. 
Die Geschichte hat mich fasziniert, ist es wirklich Julie die plötzlich so auftauchte? Erkennt man seine eigene Tochter wieder nach acht Jahren? Ich weiß nicht wie man einer Person sofort nach acht Jahren verschwinden einem Menschen so schnell vertrauen kann, keiner wusste ob es Julie sei oder einfach eine kranke verwirrte Person die ein Unterschlupf gebraucht hat.

Es wurde alles von der Aussicht der Mutter erzählt und es ging immer um ihre Familie, wie sie sich das vorgestellt hat. Kaum was wurde über sie erzählt, was ich echt traurig fand, weil in meinem Gedanken die Mutter einer der stärksten Charakter wäre. Genauso was ich echt verwirrend fand, war diese verschiedene Kapitel über die Mädchen, hab als erstes nicht verstanden wieso plötzlich ein Kapitel genannt wird wo es um ein anderes vermisstes Mädchen ging, zumindestden denke ich das es um ein vermisste Menschen ging. Hab da nicht wirklich Anschluss zu der Haupthandlung und den Kapiteln über Julie gefunden. dennoch waren sie interessant.

Jane die Schwester von Julie hat im Buch am Anfang eine große Rolle gespielt, bis sie nicht mehr so oft im Buch genannt wurde, vielleicht hätte man das anders umschreiben können. Ich hätte mir mehr von Jane und Julie als Geschwister erwartet als was in dem Leben der Familie.

Der Schreibstil war einfach und nicht zu anstrengend, wobei das Buch etwas größer ist als ursprüngliche Taschenbücher. Manche Zitate spiegelten mich wieder, was ich sehr gut fand, hab dann echt bisschen lachen müssen. 😁

Was ich echt doof fand das Julie sofort am Anfang auftauchte, ich hätte gerne gewusst wie die Familie ohne Julie auskommt, wie das Verhältnis zwischen den dreien ist, da käme mehr Spannung in das Buch rein. Eventuell waren manche Kapitel vorhersehbar und kam schlecht rein bzw. in die Handlung rein. 

Es hat mir trotzdem gefallen wie die Mutter Anna alles dafür gegeben hat das Ihre Tochter Julie wieder auftaucht aber irgendwie wurde alles beiseite gelegt und erst dann als Julie plötzlich wieder auftauchte, kamen die ersten Gedanken auf ob sie es wirklich ist.

Ich empfehle das Buch jedem. Jeder hat selbstverständlich eine eigene Meinung und Vorstellungen aber das Buch ist gar nicht so schlecht wie manche das sagen. Mir hat es auf gefallen gefallen und kriegt von mir 
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