Montag, 28. August 2017

[Rezension] Anika Beer - Kieselsommer

Autor: Anika Beer

Originaltitel: Kieselsommer

Seitenanzahl: 320

Preis: 14,99€

Gerne: Roman

Reihe: Einzelband

Verlag: cbj

Erscheinungdatum: 24.07.2017


Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Ich finde das Cover echt schön. Es wurde sehr schön Gestaltet und passt perfekt zur Handlung. Sehr detailliert und an schaubar. Richtig gut gelungen!

 Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, mir gefiel das Buch solala. Einerseits fand ich es echt langweilig und weit hinausgezögert, anderseits fand ich es grandios, das ist alles so ein kleiner Widerspruch. Ich habe aber mehr von dem Buch erwartet, das mehr geschehen würde, mehr Action. Die ersten Seiten gefielen mir sogar und dann kam die Mitte..

Die Charaktere fand ich so nervig, dazu kommen wir aber gleich. Mir wurde gesagt das Buch sei eine reine Teenager Lovestory.. davon habe ich aber wenig mitbekommen, da irgendwer aus dem Buch alles vermasselt hat und alles herumdarum ist Drama. Zwei beste Freundinnen wollen zwei Wochen ohne Eltern ihren Urlaub genießen aber es gibt da immer jemand, der kommt und alles zerstört. Das hat mich so dezent nervig gemacht. Manchmal habe ich mich über das Buch aufgeregt, weil ich nicht verstanden wieso man das jetzt gemacht hat. Dann habe ich das Buch weggelegt und habe erstmal Pause gemacht, erst als ich meine Gedanken ordnen konnte, fing ich weiter an zu lesen. 

Der Schreibstil ist flüssig und einfach, man kommt gut ins Buch rein und man hat es sehr schnell gelesen. Die verschiedenen Sichten des Protagonisten gefiel mir sehr, so konnte man sich gut in die Handlung reinversetzten. Ich bin richtig gut mit dem Schreibstil klar gekommen.

Jetzt kommen wir zu den Charakteren!
Kommen wir zur Tilda, sie ist sehr selbstbewusst, und macht ihr eigenes Ding und lässt sich natürlich nichts sagen, dennoch merkt man wie Jung sie eigentlich doch ist.
Ella ist das komplette Gegenteil von Tilda, sie ist eher schüchtern und sehr naiv, sie glaubt an Horoskope und an Schicksal. Ich kam damit überhaupt nicht klar, ich mag sie einfach nicht. Sie wollte immer im Mittelpunkt stehen und die große Liebe finden stattdessen mit ihrer besten Freundin einfach den Urlaub ohne Eltern genießen. Ich hätte da auf Jungs verzichtet, am liebsten nur mit meiner Besten Freundin relaxen.
Mats ist ein kuschliger süßer Typ, er kam mir sofort Erwachsen vor, am Anfang.. Dann kam die Stelle wo ich dachte, was ist jetzt so plötzlich los mit ihm. So schnell kann sich also ein Charakter ändern, da wusste ich, ich werde ihn nicht mehr mögen sondern hassen.. na gut nicht wirklich hassen aber mögen auch nicht. Auch wenn er von den beiden echt Erwachsener klang und sich auch so abgab, kamen Situationen im Buch vor.., konnte das Buch echt gegen die wand klatschen.

Im großen ganzen hat mir nicht jeder gefallen aber destotrotz gut ausgedacht!

Ich fand trotzdem die Handlungen zwischen paar Kapiteln echt schön, das Buch ist nicht ganz schlecht aber mir gefällt es eben nicht, weil ich so viel von Buch eben erwartet habe, vielleicht sollten wir nicht so viel erwarten und einfach nur lesen *haha*.

Mir gefiel auch die kurze Liebesromanze zwischen Ella und Mats, fand ich sehr schön, musste echt lächeln. 
  
Das Ende fände ich auch sehr merkwürdig als wäre dort der Wendepunkt, was mich enttäuscht hat. Habe ihn mir nicht am Ende gewünscht sondern eher am Hauptpunkt. 


Ich würde das Buch nicht nochmal lesen wollen aber ich empfehle es trotzdem jedem, der auf so eine #TeenagerLoveDramaStory steht. Jeder hat natürlich eine andere Meinung, ich kann nur sagen das ich enttäuscht bin obwohl das Buch gar nicht so schlecht fand bzw. er hat vielersprechend angefangen.



Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemlar!








Freitag, 28. Juli 2017

[Rezension] John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Autor: John Green

Originaltitel: The fault in our stars

Seitenanzahl: 336

Preis: 9,95€

Gerne: Roman/Jugendbuch

Reihe: Einzelband

Verlag: dtv

Erscheinungdatum: 1. Mai, 2014

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur.

Die große Schrift gefällt mir super, sie ist exzellent hineinverarbeitet. Der Blaue Hintergrund mit den kleinen vielen Sternen ist wahnsinnig schön und passt zu den Charakteren im Buch. Die Schriftart macht das Buch umso schöner.

Das Buch ist einfach nur grandios! Ich liebe das Buch, ich liebe die Charaktere, ich liebe die Handlung. 
Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich schon es wird einer meiner Lieblingsbücher und so ist es auch. Ich bin sofort rein gekommen ohne Schwierigkeiten. Die poetischen Stellen fand ich so lustig und auch so ergreifend. Ich habe ab und zu geweint, weil die Situation die im Buch beschrieben werden so rührend sind, das man gar nicht anders kann außer paar Tränen abzulassen. 

Mir gefällt einfach alles, der Schreibstil ist richtig einfach, etwas elegant und nicht anstrengend. Ich konnte alles problemlos ohne einen Satz wiederholt lesen. 

Die Charaktere waren alle unfassbar toll soviel Authentizität und Lebendigkeit als wäre man hautnah dabei!
Hazel Grace ist einer der stärksten, sie ist für jeden da und so stark, ihre Gedanken haben mich so fasziniert Sie war mir sofort sympathisch. Da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wurde, konnte ich mich richtig gut in sie hinversetzten und ihre Krankheit auch endlich mal verstehen. Am meisten hat mir gefallen, wie offen sie mit der Krankheit umgeht auch in der Öffentlichkeit. Sie wusste das sie krank war und dagegen selbst nichts machen konnte außer das Leben genießen solange es geht!

Augustus (genannt auch Gus), ist wirklich ein toller Typ, ich hätte ihn so gerne als Freund. Er ist mir richtig Sympathisch und so friedlich, hat für jede Frage eine simple Antwort. Ich hatte das Gefühl, er wäre wie ich, habe ihn immer verstanden sowie seine Humorvollen Witze. Selbst sein lächeln habe ich mir im Kopf vorgestellt und musste automatisch mitlachen. Würde ihn so gerne mal persönlich begegnen.

Isaac ist der beste Freund von Gus und spielt nicht wirklich eine große Rolle im Buch. Dennoch gehört er zum Buch und man muss echt sagen, dass er schon ein kleiner Held ist. Er hat mich jedes mal von den Socken gehauen und das als Nebenrolle im Buch außerdem tat er mir Leid, seine Krankheit war schlimmer als gedacht, was mich sehr berührt hat. Sein Augenlicht konnte man nicht retten und anscheinend hat seine Freundin Schluss gemacht, damit musste er kämpfen aber seine Freunde waren immer bei ihm!

Mir hat besonders die Entwicklung zwischen Hazel und Gus gefallen. Sie kamen nicht sofort zusammen sondern es war ganz heimlich und still. Und sie hielt bis zum Ausgangspunkt!

Natürlich sollte man nicht ausschließen das es in diesem Buch über Krebs geht und um die Liebe zwischen zwei Menschen die ebenfalls Krebs haben. Der Tod gehört dennoch dazu, was mir von Anfang an klar war, selbst wenn es wirklich sehr rührend und traurig war. Am Schluss kehrte doch ein Wendepunkt ein, wo ich recht sehr überrascht war.

Die Ganze Geschichte bzw. Liebesgeschichte ist so toll umschrieben und verfasst. Ein Lob an John Green dem fantastischen Autor!

Ich empfehle das Buch einfach jedem, JEDEM! 😍 
Es ist klasse und richtig gut interpretiert und man kann das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Liest es! Hab kaum Worte noch dafür, empfehle es einfach jedem!










Donnerstag, 13. Juli 2017

[Rezension] Nina Sadowsky - Be my Girl

Autor: Nina Sadowsky

Originaltitel: Just Fall

Seitenanzahl: 336

Preis: 13,00€

Gerne: Psychothriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Penguin Verlag

Erscheinungdatum: 13.02.2017

 Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war …
 Das Cover von "Be my Girl" ist schlicht und gut ausgedacht. Das Blut sollte darstellen (in meiner Hinsicht ist es Blut, kann auch Wein oder derartiges sein) das es sehr blutig wird, eventuell auch Morde im Buch geschehen sind oder man gerade jemanden ermordet hat. Der Schleier steht für Rob und Ellie's Hochzeit, passt perfekt zum Inhalt zusammen.

Ich kam ohne Probleme rein und die ersten 100 Seiten verliefen reibungslos, ich hatte immer richtig mehr Bock einfach weiter zulesen. Nur dann wurde die Geschichte lässig und ich kam nicht voran. Dreiviertel vom Buch kam ich schleppend voran, ich weiß nicht woran das wirklich lag ob ich es zu langweilig fand, zu kompliziert oder die Geschichte mich einfach nicht von den Socken gerissen hat. 
Das Buch kann man nicht als Psychothriller bezeichnen, es ist eher ein Krimiroman. 
Ellie ging nur auf Abenteuer und es war kompliziert, ich habe vieles nicht verstanden, wieso sie dahin ging oder wieso sie das jetzt in dieser Situation machte, wonach sie suchte. Es ergab für mich einfach keinen Sinn. Die Sätze waren teilweise zu lang, musste des öfteren mal ein ganzen Abschnitt erneut lesen.
Dennoch hat mir 'damals' sowie 'heute' bei jeder Kapitelüberschrift gefallen obwohl die Kapiteln kurz waren, manchmal zu kurz um das überhaupt Kapitel zu nennen.
Der Schreibstil war in Ordnung, leicht zu lesen, nicht zu anstrengend!
Jetzt kommen wir zu den Charakteren. 
Rob ist in meinem Augen schon ängstlich oder zimperlich. Meines denken hat Rob in diesem Buch eher die Nebenrolle gespielt als mit Ellie zusammen die Hauptrolle, was mich enttäuscht hat. Aufgrunddessen, weil seine Kindheit so schrecklich war, und ich gerne gewusst hätte, wie er heute damit so umgeht oder wie es ihm ergangen ist. Am Ende fand ich Rob doch stärker als im Vergleich Ellie.
Ellie ist eindeutig die Protagonistin im Buch, ihre Stärken waren am Anfang so groß bis ich am Ende dieses Buches ankam, wo sie doch schwächen aufzeigte. Nach dem ganzen Abenteuer, die Suche nach Rob, ihre Geheimnisse haben sie schon fertig gemacht. Ich hätte mehr von ihrer Kindheit erwartet oder das was vor Rob kam, sie scheint mir sympathisch zu sein aber das gewisse etwas fehlt an ihr. 
 Jetzt kommen wir zum Schluss. Ich fand die Geschichte nicht gerade langweilig aber spannend war sie auch nicht. Das Gerne ist total verfehlt, das gehört einfach nicht zum Psychothriller, da hätte ich mehr erwartet. Bin ein totaler Nerd was Psychothriller angeht und da kann ich sagen, dass es definitiv kein Psychothriller ist. Nichts destotrotz habe ich gemerkt das die Autorin sich sehr viel Mühe gegeben hat und ich es an den detaillierten Textabschnitte deutlich erkennen kann! Hut ab.

Ich empfehle es jedem auch die, die gerne Psychothriller lesen. Es gibt immer Meinungsverschiedenheiten und wird sie immer geben. Ich fand das Buch nicht schlecht aber auch nicht gut, es rereaden könnte ich nicht mehr.
Das Buch kriegt von mir ↓



Danke an das Bloggerportal für das Rezensionexemplar!


 


Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezension] JP Delaney - The Girl Before

Autor: JP Delaney

Originaltitel: The Girl Before

Seitenanzahl: 400 Seiten

Preis: 13,00€

Gerne: Thriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Penguin Verlag

Erscheinungdatum: 25.04.2017

 Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Das Cover dieses Buches ist nicht gerade hinreißend oder dergleichen aber es passt richtig perfekt zum Buch! Es ist gut, nicht perfekt aber gut. Ich habe als erstes auf den roten Titel mit groß geschriebenen Buchstaben geschaut und habe erst dann den Rest vom Cover mitbekommen. Die Farbe gefällt mir richtig gut, es passt einfach zur der Handlung mit der Schattenfrau! 😄
Die Kapitel sind kurz und spannend gehalten. Ich bin sofort in das Buch reingekommen ohne Schwierigkeiten obwohl ich mir manchmal Gedanken gemacht habe, wieso wurde das gemacht oder dies, dass hat mich aber nicht von der Bahn geworfen und habe einfach weiter gelesen. 
Kapitel Überschriften waren mit einem 'Damals Emma' die im Haus starb und 'Heute Jane' die jetzige Mitbewohnerin abwechselnd unterteilt. Die zwei waren so unterschiedlich das die Situationen genauso unterschiedlich waren, dass hätte ich niemals erwartet, da das Haus gleich programmiert wurde.
Zwischen den Kapiteln befanden sich Fragen und sowie Tests, sie konnten zustimmen oder das gegenteil ankreuzen, dass sich wahrscheinlich auf die damalige Emma und auf die Heutige Jane bezogen haben. Ich musste immer nachdenken was die wohl entschieden haben.
Der Schreibstil passt genauso zum Buch wie die Handlung selbst. Die Ich-Form hat mich besonders entzückt. Oft musste ich sogar einen Film in meinem Kopf abspielen, als wäre ich hautnah dabei gewesen. Bei 'Damals Emma' fand die wörtliche Rede nicht statt, was für mich echt toll war, ich konnte mich einfach in sie hineinversetzten als wäre das Buch in Hälfte ihrer Gedanken verfasst.
Jetzt kommen wir zu den Hauptcharakteren. 
Jane fand ich bis zum Ende richtig toll und sympathisch. Sie hatte immer eine Lösung und hat nie aufgegeben, wenn sie etwas gesucht hatte oder mit ihren Gedanken bei einer Sache war, die wichtig ist und es unbedingt abklären wollte. Ihr Charakter spiegelt an manchen Stellen mein inneres Ich, wobei ich da immer wieder grinsen musste. 😁
Edward ist was ganz besonderes, man muss ihn nicht mögen oder lieben aber seine Gedankenweise ist so prächtig und voller Intelligenz. Sein Perfektionismus ist ansteckend, dauernd wird im Bus alles von ihm genau beschrieben, was er mag, was er immer an hat, was bei ihm einfach ein muss ist. Unfassbar wie ich so ein Typen in einem Buch verheert habe. Eins habe ich nicht an ihm gemocht, er war so Kontrollesüchtig und manchmal gemein, vielleicht zu schnell beleidigt, was mich doch aufgeregt hat.
Emma mochte ich überhaupt nicht bzw. ihr Charakter finde ich nicht so ganz prickelnd wie die anderen. Sie ist so zierlich und manchmal hart drauf aber mehr gab es da nicht. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Vielleicht habe ich sie auch gar nicht wirklich wahr genommen und eher auf das geachtet was alles im Haus passiert. Am Ende tat sie mir aber schon etwas leid als sie starb.

 Das ende fand ich so grausam. Man hätte so viel anders machen können (natürlich will ich nicht spoilern), so viel besser und eventuell das Ende detaillierter, spannender und nicht so kurz. Bin enttäuscht vom Ende. Ich war traurig und wütend zugleich.
Ich würde nicht in so einem Haus wohnen wollen, mir wäre das alles zu viel. Ich würde mich wie die anderen total beobachtet fühlen und würde mich in meine eigene Welt zusammen ziehen. So viele Regeln könnte ich niemals befolgen, mir ist schon eine Regel im realen Leben zu viel, was das angeht. 😀

Ich empfehle das Buch jedem. Es ist spannend, ein Buch zum nachdenken und die Kapiteln sind echt Klasse umfasst! Ich gebe diesem Buch
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Danke für das Rezenionsexemplar!
 


 

Samstag, 8. Juli 2017

[Rezension] Amy Gentry - Good As Gone


 Autor: Amy Gentry
Originaltitel: Good As Gone
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis:  12,99€
Gerne:  Roman
Reihe: Einzelband
Verlag: C. Bertelsmann
Einband: Paperback

 Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt...

 Das Cover ist schlich und ergreifend, als ich das erste mal dieses Buch gesehen habe, hat mich das Cover als erstes angesprochen als der Inhalt. Auch wenn ich mehr erwartet habe aber so wie es gerade ist, würde ich auch sagen es passt zur der Handlung im Buch.
 
Die ersten Seiten waren echt spannend und ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Dauernd muss ich darüber nachdenken wo Julie die ganzezeit über war, wer hat auf sie aufgepasst, was ist genau passiert. Die Fragen schossen mir jedes mal durch den Kopf. Wie es für die Mutter wohl sein wird nachdem das Kind nach acht Jahren wieder plötzlich auftaucht. Kann mir das im realen Leben nicht wirklich vorstellen. 

Es ist schrecklich zu wissen das sein eigenes Kind im eigenen Haus entführt wird. Das einfach eine fremde Person während alle schliefen in das Haus einbricht und das Kind mitnimmt ohne jeglichen Grund. 
Die Geschichte hat mich fasziniert, ist es wirklich Julie die plötzlich so auftauchte? Erkennt man seine eigene Tochter wieder nach acht Jahren? Ich weiß nicht wie man einer Person sofort nach acht Jahren verschwinden einem Menschen so schnell vertrauen kann, keiner wusste ob es Julie sei oder einfach eine kranke verwirrte Person die ein Unterschlupf gebraucht hat.

Es wurde alles von der Aussicht der Mutter erzählt und es ging immer um ihre Familie, wie sie sich das vorgestellt hat. Kaum was wurde über sie erzählt, was ich echt traurig fand, weil in meinem Gedanken die Mutter einer der stärksten Charakter wäre. Genauso was ich echt verwirrend fand, war diese verschiedene Kapitel über die Mädchen, hab als erstes nicht verstanden wieso plötzlich ein Kapitel genannt wird wo es um ein anderes vermisstes Mädchen ging, zumindestden denke ich das es um ein vermisste Menschen ging. Hab da nicht wirklich Anschluss zu der Haupthandlung und den Kapiteln über Julie gefunden. dennoch waren sie interessant.

Jane die Schwester von Julie hat im Buch am Anfang eine große Rolle gespielt, bis sie nicht mehr so oft im Buch genannt wurde, vielleicht hätte man das anders umschreiben können. Ich hätte mir mehr von Jane und Julie als Geschwister erwartet als was in dem Leben der Familie.

Der Schreibstil war einfach und nicht zu anstrengend, wobei das Buch etwas größer ist als ursprüngliche Taschenbücher. Manche Zitate spiegelten mich wieder, was ich sehr gut fand, hab dann echt bisschen lachen müssen. 😁

Was ich echt doof fand das Julie sofort am Anfang auftauchte, ich hätte gerne gewusst wie die Familie ohne Julie auskommt, wie das Verhältnis zwischen den dreien ist, da käme mehr Spannung in das Buch rein. Eventuell waren manche Kapitel vorhersehbar und kam schlecht rein bzw. in die Handlung rein. 

Es hat mir trotzdem gefallen wie die Mutter Anna alles dafür gegeben hat das Ihre Tochter Julie wieder auftaucht aber irgendwie wurde alles beiseite gelegt und erst dann als Julie plötzlich wieder auftauchte, kamen die ersten Gedanken auf ob sie es wirklich ist.

Ich empfehle das Buch jedem. Jeder hat selbstverständlich eine eigene Meinung und Vorstellungen aber das Buch ist gar nicht so schlecht wie manche das sagen. Mir hat es auf gefallen gefallen und kriegt von mir 
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Freitag, 26. Mai 2017

[Rezension] Lauren Conrad - L.A. Candy

Autor: Lauren Conrad

Originaltitel: L.A. Candy

Seitenanzahl: 318 Seiten

Preis: 10,00€

Gerne: Roman/Jugendroman

Reihe: 1. einer Trilogie

Verlag: Planet girl

Einband: Broschiert


 Los Angeles, die Stadt der Träume! Hier gibt es die heißesten Klubs, die coolsten Typen und die angesagtesten Designer! Jane und ihre beste Freundin Scarlett sind total happy – endlich kann ihr neues Leben beginnen. Kaum angekommen, wird schon der erste Traum wahr: Ein TV-Produzent will sie in seiner neuen Reality-Soap haben. Doch schon bald bemerkt Jane: Das Leben im Rampenlicht ist nicht nur Glamour... 

Das Cover ist sehr unspektakulär, dass passt weder zum Titel noch zur Handlung. Die Herze sehen gut aus sowie das Rote Herz in der Mitte. Die Aufschrift ist schön groß und der Kursive Titel passt perfekt zum weißem Hintergrund. Aber ich muss sagen, ich hätte vom Cover mehr erwartet, was auch eventuell dazu passen könnte. Keiner wird jemals drauf kommen das es was mit einer Reality Show zu tun hat.
 
Als ich das Buch gesehen habe, wollte ich unbedingt mal lesen, weil es sich gut anhörte. Die ersten Seiten verliefen mit einem purem Kopfschüttelnd. Der Klappentext ließ sich auf eine gute Geschichte hoffen, was natürlich ein Reinfall war, die Realität weicht vollkommen ab. 
Ich weiß nicht was sich Lauren Conrad dabei gedacht hat, jungen Lesern so von der Normalität zu schreiben die scheinbar sehr unrealistisch scheint.
 
Die ersten 100 Seiten gingen nur um Scarlett und Jane, was eigentlich doch recht realistisch klang aber dann kam die Wendung dieses Buches... die Dreharbeiten.
 Mir ging das dauernde Hollywood Klischee auf den Zeiger, dauernd werden die Kameras erwähnt, die Protagonisten sind kaum alleine, kaum passiert was außer am Ende. Klar, gibt es paar Szenen die echt lustig sind und aufregend aber so unrealistisch klingt.
 
Die Protagonisten Jane, Scarlett, Madison, Gaby und die Nebenfigure Dana, Trevor und Jesse waren alle teils echt unterschiedlich ausgearbeitet, wobei ich sagen muss das Jesse und Madison echt nervig sind. Madison möchte immer Recht behalten und gut aussehen, Hauptsache Markensachen und im Rampenlicht. Jesse ist eher der mit Frauen gerne Rumhängt und auch in der Vergangenheit ziemlich viele Frauengeschichten erlebt hatte.
Ich habe mich teilsweise über manche Protagonisten aufgeregt und mich gefragt, wie kann man so sein, so nervig und falsch. 
 
Der Schreibstil ist flüssig, man hat keine Probleme beim lesen, die Seiten sind für ein gewöhnliches Buch groß, sodass man bisschen länger beim lesen braucht als gedacht. Man kommt dennoch schnell vorran. 

Ich hasse es einfach, wenn das Ende so offen bleibt und es kein deutsches Buch (Nach meiner Recherche sind die anderen beide Teile auf englisch) vorhanden ist. Das ärgert mich ziemlich. Ich hab das Ende auch gar nicht verstanden, es ging so schnell, dass man die paar Seiten am Ende des Buches nochmal lesen muss um genau zu verstehen, was überhaupt vorgefallen ist. Ich weiß gar nicht ob ich nach dieser Enttäuschung, es Wert ist Geld für die anderen Teile zu investieren. 😕

 Im großen und ganzen hat es mir Solala gefallen, teils ist echt unrealistisch. Manche gefallen es, manche nicht. Meines betrachtens empfehle ich das jedem der gerne solche Hollywood Geschichten ließt oder gerne das Rampenlicht mag. Das Buch würde ich jetzt nicht wieder lesen oder zur meinen 'Lieblingsbücher' stellen, da ich ehrlich gesagt auch was anderes erwartet habe. 

 




 

 

Mittwoch, 24. Mai 2017

[Rezension] Stephen King - Shining

Autor: Stephen King

Originaltitel: The Shining

Seitenanzahl: 624 Seiten

Preis: 10,99€

Gerne: Thriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Bastei Lübbe

Einband: Taschenbuch


Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfallt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Es ist Ok. Ich hätte mehr erwartet, es ist so langweilig, weil wahrscheinlich der Junge auf dem Cover Danny sein sollte, der gerade auf das Hotel zugeht. Meines betrachtens ist das nicht so passend, weil im Buch mehrere Charaktere genauso die Hauptrolle spielen. Dennoch gefällt mir die große Schrift.

Stephen King ist ein super Autor, mit einem richtig tollen Schreibstil. Mich hat das Buch neugierig gemacht, ich wollte ihn unbedingt lesen, da ich schon etliche male den Film gesehen habe und ihn einfach grandios fand. 

Allerdings muss ich sagen, ich war enttäuscht, der Anfang war langatmig und hinausgezögert. Es passiert nicht viel und es wird auch nichts über den Overlook erzählt. Manchmal musste ich das Buch aus der Hand legen, weil es echt langweilig war und man sich gezwungener weiße doch weiterlesen musste. Man könnte sogar meinen das man manche Geschichten schon selbst erlebt hat. Selbst wenn es am Anfang echt langweilig war und du das Gefühl hattest, dass das Buch nie ein Ende nimmt, gibt es Situationen die im wirklichem Leben schon statt gefunden haben und man selbstverständlich daran denkt und natürlich wissen möchte, wie es ausgeht.

Das Hotel hat an sich eine gruselige Seite. Als Wendy, Jack und Danny da einzogen, hatte man nicht das Gefühl das was an dem Hotel nicht stimmt. Und es hat sich auch lange gezogen bis Danny auffiel, dass das Hotel ganz besonders sei. Erst nach einigen hundert Seiten kam Spannung in die Geschichte und sie hielt bis zum Schluss. 

Erstmal kommen die Heckentiere dran, werden schön abgearbeitet, dann ist alles wieder gut, danach kommt Zimmer 217, und so weiter… Ich war sehr enttäuscht, dass nicht mehr Spekuliert wurde. Dauernd ging es um Jack, Jack, kaum über Wendy oder Danny mit seiner Gabe. Jack's Verrücktheit, seine Wutausbrüche und danach ist wieder alles normal. Nie blieb was für mehrere Seiten, alles wurde schön geredet.
Die richtige Action, in dem das aufhört und endlich das richtige Buch beginnt, sind vielleicht die letzten hundert Seiten, und auch das, das Finale, ist so unglaublich langgezogen und hinausgezögert worden.

Das Buch war leicht zu lesen trotz der kleinen Schrift und der vielen langgezogenen Seiten. Die Stimmen in Danny's Kopf wurden Kursiv dargestellt, was ich sehr gut fand, so habe ich vieles auf Anhieb verstanden.

Ich empfehle jeden den Film 'Shining'. Das Buch ist dazu natürlich anders aber im Film versteht man vieles mehr und es passiert auch viel mehr. Vielleckt sollte man sich eventuell doch erster den Film anschauen und dann das Buch lesen. So kann man der verwirrenden Textstellen entkommen und nicht gleich sofort das Buch weglegen und durch den Film sich das alles anders im Kopf vorstellen.


Nach einem holprigen Start muss ich ehrlich gestehen, dass ich das Buch doch gut fand, jetzt nicht so übermäßig gut aber ausreichend. Die Spannung kam erst in der Mitte und hielt bis zum schluss wobei ich sagen muss, der schluss wurde auch ziemlich hinausgezögert. Für mich ist es kein Horror, trotzdem werde ich noch weitere King's Bücher lesen. 😀