Freitag, 28. Juli 2017

[Rezension] John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Autor: John Green

Originaltitel: The fault in our stars

Seitenanzahl: 336

Preis: 9,95€

Gerne: Roman/Jugendbuch

Reihe: Einzelband

Verlag: dtv

Erscheinungdatum: 1. Mai, 2014

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur.

Die große Schrift gefällt mir super, sie ist exzellent hineinverarbeitet. Der Blaue Hintergrund mit den kleinen vielen Sternen ist wahnsinnig schön und passt zu den Charakteren im Buch. Die Schriftart macht das Buch umso schöner.

Das Buch ist einfach nur grandios! Ich liebe das Buch, ich liebe die Charaktere, ich liebe die Handlung. 
Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich schon es wird einer meiner Lieblingsbücher und so ist es auch. Ich bin sofort rein gekommen ohne Schwierigkeiten. Die poetischen Stellen fand ich so lustig und auch so ergreifend. Ich habe ab und zu geweint, weil die Situation die im Buch beschrieben werden so rührend sind, das man gar nicht anders kann außer paar Tränen abzulassen. 

Mir gefällt einfach alles, der Schreibstil ist richtig einfach, etwas elegant und nicht anstrengend. Ich konnte alles problemlos ohne einen Satz wiederholt lesen. 

Die Charaktere waren alle unfassbar toll soviel Authentizität und Lebendigkeit als wäre man hautnah dabei!
Hazel Grace ist einer der stärksten, sie ist für jeden da und so stark, ihre Gedanken haben mich so fasziniert Sie war mir sofort sympathisch. Da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wurde, konnte ich mich richtig gut in sie hinversetzten und ihre Krankheit auch endlich mal verstehen. Am meisten hat mir gefallen, wie offen sie mit der Krankheit umgeht auch in der Öffentlichkeit. Sie wusste das sie krank war und dagegen selbst nichts machen konnte außer das Leben genießen solange es geht!

Augustus (genannt auch Gus), ist wirklich ein toller Typ, ich hätte ihn so gerne als Freund. Er ist mir richtig Sympathisch und so friedlich, hat für jede Frage eine simple Antwort. Ich hatte das Gefühl, er wäre wie ich, habe ihn immer verstanden sowie seine Humorvollen Witze. Selbst sein lächeln habe ich mir im Kopf vorgestellt und musste automatisch mitlachen. Würde ihn so gerne mal persönlich begegnen.

Isaac ist der beste Freund von Gus und spielt nicht wirklich eine große Rolle im Buch. Dennoch gehört er zum Buch und man muss echt sagen, dass er schon ein kleiner Held ist. Er hat mich jedes mal von den Socken gehauen und das als Nebenrolle im Buch außerdem tat er mir Leid, seine Krankheit war schlimmer als gedacht, was mich sehr berührt hat. Sein Augenlicht konnte man nicht retten und anscheinend hat seine Freundin Schluss gemacht, damit musste er kämpfen aber seine Freunde waren immer bei ihm!

Mir hat besonders die Entwicklung zwischen Hazel und Gus gefallen. Sie kamen nicht sofort zusammen sondern es war ganz heimlich und still. Und sie hielt bis zum Ausgangspunkt!

Natürlich sollte man nicht ausschließen das es in diesem Buch über Krebs geht und um die Liebe zwischen zwei Menschen die ebenfalls Krebs haben. Der Tod gehört dennoch dazu, was mir von Anfang an klar war, selbst wenn es wirklich sehr rührend und traurig war. Am Schluss kehrte doch ein Wendepunkt ein, wo ich recht sehr überrascht war.

Die Ganze Geschichte bzw. Liebesgeschichte ist so toll umschrieben und verfasst. Ein Lob an John Green dem fantastischen Autor!

Ich empfehle das Buch einfach jedem, JEDEM! 😍 
Es ist klasse und richtig gut interpretiert und man kann das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Liest es! Hab kaum Worte noch dafür, empfehle es einfach jedem!










Donnerstag, 13. Juli 2017

[Rezension] Nina Sadowsky - Be my Girl

Autor: Nina Sadowsky

Originaltitel: Just Fall

Seitenanzahl: 336

Preis: 13,00€

Gerne: Psychothriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Penguin Verlag

Erscheinungdatum: 13.02.2017

 Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war …
 Das Cover von "Be my Girl" ist schlicht und gut ausgedacht. Das Blut sollte darstellen (in meiner Hinsicht ist es Blut, kann auch Wein oder derartiges sein) das es sehr blutig wird, eventuell auch Morde im Buch geschehen sind oder man gerade jemanden ermordet hat. Der Schleier steht für Rob und Ellie's Hochzeit, passt perfekt zum Inhalt zusammen.

Ich kam ohne Probleme rein und die ersten 100 Seiten verliefen reibungslos, ich hatte immer richtig mehr Bock einfach weiter zulesen. Nur dann wurde die Geschichte lässig und ich kam nicht voran. Dreiviertel vom Buch kam ich schleppend voran, ich weiß nicht woran das wirklich lag ob ich es zu langweilig fand, zu kompliziert oder die Geschichte mich einfach nicht von den Socken gerissen hat. 
Das Buch kann man nicht als Psychothriller bezeichnen, es ist eher ein Krimiroman. 
Ellie ging nur auf Abenteuer und es war kompliziert, ich habe vieles nicht verstanden, wieso sie dahin ging oder wieso sie das jetzt in dieser Situation machte, wonach sie suchte. Es ergab für mich einfach keinen Sinn. Die Sätze waren teilweise zu lang, musste des öfteren mal ein ganzen Abschnitt erneut lesen.
Dennoch hat mir 'damals' sowie 'heute' bei jeder Kapitelüberschrift gefallen obwohl die Kapiteln kurz waren, manchmal zu kurz um das überhaupt Kapitel zu nennen.
Der Schreibstil war in Ordnung, leicht zu lesen, nicht zu anstrengend!
Jetzt kommen wir zu den Charakteren. 
Rob ist in meinem Augen schon ängstlich oder zimperlich. Meines denken hat Rob in diesem Buch eher die Nebenrolle gespielt als mit Ellie zusammen die Hauptrolle, was mich enttäuscht hat. Aufgrunddessen, weil seine Kindheit so schrecklich war, und ich gerne gewusst hätte, wie er heute damit so umgeht oder wie es ihm ergangen ist. Am Ende fand ich Rob doch stärker als im Vergleich Ellie.
Ellie ist eindeutig die Protagonistin im Buch, ihre Stärken waren am Anfang so groß bis ich am Ende dieses Buches ankam, wo sie doch schwächen aufzeigte. Nach dem ganzen Abenteuer, die Suche nach Rob, ihre Geheimnisse haben sie schon fertig gemacht. Ich hätte mehr von ihrer Kindheit erwartet oder das was vor Rob kam, sie scheint mir sympathisch zu sein aber das gewisse etwas fehlt an ihr. 
 Jetzt kommen wir zum Schluss. Ich fand die Geschichte nicht gerade langweilig aber spannend war sie auch nicht. Das Gerne ist total verfehlt, das gehört einfach nicht zum Psychothriller, da hätte ich mehr erwartet. Bin ein totaler Nerd was Psychothriller angeht und da kann ich sagen, dass es definitiv kein Psychothriller ist. Nichts destotrotz habe ich gemerkt das die Autorin sich sehr viel Mühe gegeben hat und ich es an den detaillierten Textabschnitte deutlich erkennen kann! Hut ab.

Ich empfehle es jedem auch die, die gerne Psychothriller lesen. Es gibt immer Meinungsverschiedenheiten und wird sie immer geben. Ich fand das Buch nicht schlecht aber auch nicht gut, es rereaden könnte ich nicht mehr.
Das Buch kriegt von mir ↓



Danke an das Bloggerportal für das Rezensionexemplar!


 


Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezension] JP Delaney - The Girl Before

Autor: JP Delaney

Originaltitel: The Girl Before

Seitenanzahl: 400 Seiten

Preis: 13,00€

Gerne: Thriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Penguin Verlag

Erscheinungdatum: 25.04.2017

 Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Das Cover dieses Buches ist nicht gerade hinreißend oder dergleichen aber es passt richtig perfekt zum Buch! Es ist gut, nicht perfekt aber gut. Ich habe als erstes auf den roten Titel mit groß geschriebenen Buchstaben geschaut und habe erst dann den Rest vom Cover mitbekommen. Die Farbe gefällt mir richtig gut, es passt einfach zur der Handlung mit der Schattenfrau! 😄
Die Kapitel sind kurz und spannend gehalten. Ich bin sofort in das Buch reingekommen ohne Schwierigkeiten obwohl ich mir manchmal Gedanken gemacht habe, wieso wurde das gemacht oder dies, dass hat mich aber nicht von der Bahn geworfen und habe einfach weiter gelesen. 
Kapitel Überschriften waren mit einem 'Damals Emma' die im Haus starb und 'Heute Jane' die jetzige Mitbewohnerin abwechselnd unterteilt. Die zwei waren so unterschiedlich das die Situationen genauso unterschiedlich waren, dass hätte ich niemals erwartet, da das Haus gleich programmiert wurde.
Zwischen den Kapiteln befanden sich Fragen und sowie Tests, sie konnten zustimmen oder das gegenteil ankreuzen, dass sich wahrscheinlich auf die damalige Emma und auf die Heutige Jane bezogen haben. Ich musste immer nachdenken was die wohl entschieden haben.
Der Schreibstil passt genauso zum Buch wie die Handlung selbst. Die Ich-Form hat mich besonders entzückt. Oft musste ich sogar einen Film in meinem Kopf abspielen, als wäre ich hautnah dabei gewesen. Bei 'Damals Emma' fand die wörtliche Rede nicht statt, was für mich echt toll war, ich konnte mich einfach in sie hineinversetzten als wäre das Buch in Hälfte ihrer Gedanken verfasst.
Jetzt kommen wir zu den Hauptcharakteren. 
Jane fand ich bis zum Ende richtig toll und sympathisch. Sie hatte immer eine Lösung und hat nie aufgegeben, wenn sie etwas gesucht hatte oder mit ihren Gedanken bei einer Sache war, die wichtig ist und es unbedingt abklären wollte. Ihr Charakter spiegelt an manchen Stellen mein inneres Ich, wobei ich da immer wieder grinsen musste. 😁
Edward ist was ganz besonderes, man muss ihn nicht mögen oder lieben aber seine Gedankenweise ist so prächtig und voller Intelligenz. Sein Perfektionismus ist ansteckend, dauernd wird im Bus alles von ihm genau beschrieben, was er mag, was er immer an hat, was bei ihm einfach ein muss ist. Unfassbar wie ich so ein Typen in einem Buch verheert habe. Eins habe ich nicht an ihm gemocht, er war so Kontrollesüchtig und manchmal gemein, vielleicht zu schnell beleidigt, was mich doch aufgeregt hat.
Emma mochte ich überhaupt nicht bzw. ihr Charakter finde ich nicht so ganz prickelnd wie die anderen. Sie ist so zierlich und manchmal hart drauf aber mehr gab es da nicht. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Vielleicht habe ich sie auch gar nicht wirklich wahr genommen und eher auf das geachtet was alles im Haus passiert. Am Ende tat sie mir aber schon etwas leid als sie starb.

 Das ende fand ich so grausam. Man hätte so viel anders machen können (natürlich will ich nicht spoilern), so viel besser und eventuell das Ende detaillierter, spannender und nicht so kurz. Bin enttäuscht vom Ende. Ich war traurig und wütend zugleich.
Ich würde nicht in so einem Haus wohnen wollen, mir wäre das alles zu viel. Ich würde mich wie die anderen total beobachtet fühlen und würde mich in meine eigene Welt zusammen ziehen. So viele Regeln könnte ich niemals befolgen, mir ist schon eine Regel im realen Leben zu viel, was das angeht. 😀

Ich empfehle das Buch jedem. Es ist spannend, ein Buch zum nachdenken und die Kapiteln sind echt Klasse umfasst! Ich gebe diesem Buch
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Danke für das Rezenionsexemplar!
 


 

Samstag, 8. Juli 2017

[Rezension] Amy Gentry - Good As Gone


 Autor: Amy Gentry
Originaltitel: Good As Gone
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis:  12,99€
Gerne:  Roman
Reihe: Einzelband
Verlag: C. Bertelsmann
Einband: Paperback

 Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt...

 Das Cover ist schlich und ergreifend, als ich das erste mal dieses Buch gesehen habe, hat mich das Cover als erstes angesprochen als der Inhalt. Auch wenn ich mehr erwartet habe aber so wie es gerade ist, würde ich auch sagen es passt zur der Handlung im Buch.
 
Die ersten Seiten waren echt spannend und ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Dauernd muss ich darüber nachdenken wo Julie die ganzezeit über war, wer hat auf sie aufgepasst, was ist genau passiert. Die Fragen schossen mir jedes mal durch den Kopf. Wie es für die Mutter wohl sein wird nachdem das Kind nach acht Jahren wieder plötzlich auftaucht. Kann mir das im realen Leben nicht wirklich vorstellen. 

Es ist schrecklich zu wissen das sein eigenes Kind im eigenen Haus entführt wird. Das einfach eine fremde Person während alle schliefen in das Haus einbricht und das Kind mitnimmt ohne jeglichen Grund. 
Die Geschichte hat mich fasziniert, ist es wirklich Julie die plötzlich so auftauchte? Erkennt man seine eigene Tochter wieder nach acht Jahren? Ich weiß nicht wie man einer Person sofort nach acht Jahren verschwinden einem Menschen so schnell vertrauen kann, keiner wusste ob es Julie sei oder einfach eine kranke verwirrte Person die ein Unterschlupf gebraucht hat.

Es wurde alles von der Aussicht der Mutter erzählt und es ging immer um ihre Familie, wie sie sich das vorgestellt hat. Kaum was wurde über sie erzählt, was ich echt traurig fand, weil in meinem Gedanken die Mutter einer der stärksten Charakter wäre. Genauso was ich echt verwirrend fand, war diese verschiedene Kapitel über die Mädchen, hab als erstes nicht verstanden wieso plötzlich ein Kapitel genannt wird wo es um ein anderes vermisstes Mädchen ging, zumindestden denke ich das es um ein vermisste Menschen ging. Hab da nicht wirklich Anschluss zu der Haupthandlung und den Kapiteln über Julie gefunden. dennoch waren sie interessant.

Jane die Schwester von Julie hat im Buch am Anfang eine große Rolle gespielt, bis sie nicht mehr so oft im Buch genannt wurde, vielleicht hätte man das anders umschreiben können. Ich hätte mir mehr von Jane und Julie als Geschwister erwartet als was in dem Leben der Familie.

Der Schreibstil war einfach und nicht zu anstrengend, wobei das Buch etwas größer ist als ursprüngliche Taschenbücher. Manche Zitate spiegelten mich wieder, was ich sehr gut fand, hab dann echt bisschen lachen müssen. 😁

Was ich echt doof fand das Julie sofort am Anfang auftauchte, ich hätte gerne gewusst wie die Familie ohne Julie auskommt, wie das Verhältnis zwischen den dreien ist, da käme mehr Spannung in das Buch rein. Eventuell waren manche Kapitel vorhersehbar und kam schlecht rein bzw. in die Handlung rein. 

Es hat mir trotzdem gefallen wie die Mutter Anna alles dafür gegeben hat das Ihre Tochter Julie wieder auftaucht aber irgendwie wurde alles beiseite gelegt und erst dann als Julie plötzlich wieder auftauchte, kamen die ersten Gedanken auf ob sie es wirklich ist.

Ich empfehle das Buch jedem. Jeder hat selbstverständlich eine eigene Meinung und Vorstellungen aber das Buch ist gar nicht so schlecht wie manche das sagen. Mir hat es auf gefallen gefallen und kriegt von mir 
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Freitag, 26. Mai 2017

[Rezension] Lauren Conrad - L.A. Candy

Autor: Lauren Conrad

Originaltitel: L.A. Candy

Seitenanzahl: 318 Seiten

Preis: 10,00€

Gerne: Roman/Jugendroman

Reihe: 1. einer Trilogie

Verlag: Planet girl

Einband: Broschiert


 Los Angeles, die Stadt der Träume! Hier gibt es die heißesten Klubs, die coolsten Typen und die angesagtesten Designer! Jane und ihre beste Freundin Scarlett sind total happy – endlich kann ihr neues Leben beginnen. Kaum angekommen, wird schon der erste Traum wahr: Ein TV-Produzent will sie in seiner neuen Reality-Soap haben. Doch schon bald bemerkt Jane: Das Leben im Rampenlicht ist nicht nur Glamour... 

Das Cover ist sehr unspektakulär, dass passt weder zum Titel noch zur Handlung. Die Herze sehen gut aus sowie das Rote Herz in der Mitte. Die Aufschrift ist schön groß und der Kursive Titel passt perfekt zum weißem Hintergrund. Aber ich muss sagen, ich hätte vom Cover mehr erwartet, was auch eventuell dazu passen könnte. Keiner wird jemals drauf kommen das es was mit einer Reality Show zu tun hat.
 
Als ich das Buch gesehen habe, wollte ich unbedingt mal lesen, weil es sich gut anhörte. Die ersten Seiten verliefen mit einem purem Kopfschüttelnd. Der Klappentext ließ sich auf eine gute Geschichte hoffen, was natürlich ein Reinfall war, die Realität weicht vollkommen ab. 
Ich weiß nicht was sich Lauren Conrad dabei gedacht hat, jungen Lesern so von der Normalität zu schreiben die scheinbar sehr unrealistisch scheint.
 
Die ersten 100 Seiten gingen nur um Scarlett und Jane, was eigentlich doch recht realistisch klang aber dann kam die Wendung dieses Buches... die Dreharbeiten.
 Mir ging das dauernde Hollywood Klischee auf den Zeiger, dauernd werden die Kameras erwähnt, die Protagonisten sind kaum alleine, kaum passiert was außer am Ende. Klar, gibt es paar Szenen die echt lustig sind und aufregend aber so unrealistisch klingt.
 
Die Protagonisten Jane, Scarlett, Madison, Gaby und die Nebenfigure Dana, Trevor und Jesse waren alle teils echt unterschiedlich ausgearbeitet, wobei ich sagen muss das Jesse und Madison echt nervig sind. Madison möchte immer Recht behalten und gut aussehen, Hauptsache Markensachen und im Rampenlicht. Jesse ist eher der mit Frauen gerne Rumhängt und auch in der Vergangenheit ziemlich viele Frauengeschichten erlebt hatte.
Ich habe mich teilsweise über manche Protagonisten aufgeregt und mich gefragt, wie kann man so sein, so nervig und falsch. 
 
Der Schreibstil ist flüssig, man hat keine Probleme beim lesen, die Seiten sind für ein gewöhnliches Buch groß, sodass man bisschen länger beim lesen braucht als gedacht. Man kommt dennoch schnell vorran. 

Ich hasse es einfach, wenn das Ende so offen bleibt und es kein deutsches Buch (Nach meiner Recherche sind die anderen beide Teile auf englisch) vorhanden ist. Das ärgert mich ziemlich. Ich hab das Ende auch gar nicht verstanden, es ging so schnell, dass man die paar Seiten am Ende des Buches nochmal lesen muss um genau zu verstehen, was überhaupt vorgefallen ist. Ich weiß gar nicht ob ich nach dieser Enttäuschung, es Wert ist Geld für die anderen Teile zu investieren. 😕

 Im großen und ganzen hat es mir Solala gefallen, teils ist echt unrealistisch. Manche gefallen es, manche nicht. Meines betrachtens empfehle ich das jedem der gerne solche Hollywood Geschichten ließt oder gerne das Rampenlicht mag. Das Buch würde ich jetzt nicht wieder lesen oder zur meinen 'Lieblingsbücher' stellen, da ich ehrlich gesagt auch was anderes erwartet habe. 

 




 

 

Mittwoch, 24. Mai 2017

[Rezension] Stephen King - Shining

Autor: Stephen King

Originaltitel: The Shining

Seitenanzahl: 624 Seiten

Preis: 10,99€

Gerne: Thriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Bastei Lübbe

Einband: Taschenbuch


Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfallt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Es ist Ok. Ich hätte mehr erwartet, es ist so langweilig, weil wahrscheinlich der Junge auf dem Cover Danny sein sollte, der gerade auf das Hotel zugeht. Meines betrachtens ist das nicht so passend, weil im Buch mehrere Charaktere genauso die Hauptrolle spielen. Dennoch gefällt mir die große Schrift.

Stephen King ist ein super Autor, mit einem richtig tollen Schreibstil. Mich hat das Buch neugierig gemacht, ich wollte ihn unbedingt lesen, da ich schon etliche male den Film gesehen habe und ihn einfach grandios fand. 

Allerdings muss ich sagen, ich war enttäuscht, der Anfang war langatmig und hinausgezögert. Es passiert nicht viel und es wird auch nichts über den Overlook erzählt. Manchmal musste ich das Buch aus der Hand legen, weil es echt langweilig war und man sich gezwungener weiße doch weiterlesen musste. Man könnte sogar meinen das man manche Geschichten schon selbst erlebt hat. Selbst wenn es am Anfang echt langweilig war und du das Gefühl hattest, dass das Buch nie ein Ende nimmt, gibt es Situationen die im wirklichem Leben schon statt gefunden haben und man selbstverständlich daran denkt und natürlich wissen möchte, wie es ausgeht.

Das Hotel hat an sich eine gruselige Seite. Als Wendy, Jack und Danny da einzogen, hatte man nicht das Gefühl das was an dem Hotel nicht stimmt. Und es hat sich auch lange gezogen bis Danny auffiel, dass das Hotel ganz besonders sei. Erst nach einigen hundert Seiten kam Spannung in die Geschichte und sie hielt bis zum Schluss. 

Erstmal kommen die Heckentiere dran, werden schön abgearbeitet, dann ist alles wieder gut, danach kommt Zimmer 217, und so weiter… Ich war sehr enttäuscht, dass nicht mehr Spekuliert wurde. Dauernd ging es um Jack, Jack, kaum über Wendy oder Danny mit seiner Gabe. Jack's Verrücktheit, seine Wutausbrüche und danach ist wieder alles normal. Nie blieb was für mehrere Seiten, alles wurde schön geredet.
Die richtige Action, in dem das aufhört und endlich das richtige Buch beginnt, sind vielleicht die letzten hundert Seiten, und auch das, das Finale, ist so unglaublich langgezogen und hinausgezögert worden.

Das Buch war leicht zu lesen trotz der kleinen Schrift und der vielen langgezogenen Seiten. Die Stimmen in Danny's Kopf wurden Kursiv dargestellt, was ich sehr gut fand, so habe ich vieles auf Anhieb verstanden.

Ich empfehle jeden den Film 'Shining'. Das Buch ist dazu natürlich anders aber im Film versteht man vieles mehr und es passiert auch viel mehr. Vielleckt sollte man sich eventuell doch erster den Film anschauen und dann das Buch lesen. So kann man der verwirrenden Textstellen entkommen und nicht gleich sofort das Buch weglegen und durch den Film sich das alles anders im Kopf vorstellen.


Nach einem holprigen Start muss ich ehrlich gestehen, dass ich das Buch doch gut fand, jetzt nicht so übermäßig gut aber ausreichend. Die Spannung kam erst in der Mitte und hielt bis zum schluss wobei ich sagen muss, der schluss wurde auch ziemlich hinausgezögert. Für mich ist es kein Horror, trotzdem werde ich noch weitere King's Bücher lesen. 😀









Donnerstag, 4. Mai 2017

[Rezension] Jay Asher - Tote Mädchen lügen nicht

Autor: Jay Asher

Originaltitel: 13 Reason Why

Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis: 8,99€

Gerne: Jugendbuch/roman

Reihe: Einzelband

Verlag: cbt

Einband: Taschenbuch


 
 Die Stimme der Toten, ein Ruf nach Leben

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...


 Das Cover mit den 13 grünen Strichen, die 13 Gründe für Hannah's Selbstmord dastehen sollen, ist nicht wirklich sehr ergreifend zumal das Buch sehr spannend ist. Nichtsdestotrotz ist es anschaulich gestaltet, man hätte die Farbe eventuell der Strichliste anders gestalten können oder nicht das so schleimig wirkt, dass sieht eher aus als wäre es ein Horror Roman. 

Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, hat mich die Geschichte schon nach dem ersten Kapitel echt überzeugt. Die Charaktere im Buch waren teils echt unterschiedlich, man konnte sich von jeder Person ein eigenes Bild machen wobei ich sagen muss, dass manche Charaktere ein negativen Einfluss haben. Ich konnte mich in Sätzen wiederspiegeln, sogar in ganzen Kapiteln. 

Die kursive Schrift hat mir besonders gefallen, sie war poetisch und überzeugend. Der Stil ist leicht zu lesen und war doch recht verständlich um was es ging, hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Da ich schon viele negative Kommentare gelesen habe um das Buch. Das einzige wobei ich Probleme hatte, dass ich nicht sofort in das Buch rein kam, sondern ein zwei Anläufe gebraucht habe.

Clays Rolle im Buch ist eine ganz besondere. Doch das ahnt er am Anfang natürlich nicht. Als Clay das Paket mit den Kassetten von Hannah erhält, fragt er sich natürlich, welche Rolle er bei ihrem Selbstmord gespielt hat. Er ist sich keiner Schuld bewusst. Doch während er Hannah Stimme zuhört, fängt er an, jedes Verhalten von sich, gegenüber Hannah, zu hinterfragen. Er wird immer unsicherer und verzweifelter. Das kommt im Buch super rüber. Mir tat er stellenweise echt leid!

 Die Geschichte des Buches, dass sich Hannah umgebracht hat und nun 13 Menschen direkt die Gründe vor Augen führt, ist schon etwas gruselig. 13 Menschen wissen von den Kassetten und was andere getan haben, 13 Menschen zu viel. Ein Selbstmord kann man nie ohne einen Grund begründen, es gibt immer einen Grund. 

Ich hatte zwei Hintergedanken, die erste, es ist nicht für jeden Menschen geeignet das Buch zu lesen, wenn man eventuell psychisch labil ist und dem ganzen nicht gewachsen ist. Das zweite, in diesem Buch passieren so viele Dinge, so viele Situationen die man ändern könnte. Clay und einige anderen ist bewusst geworden, dass sie, ja die 13 Menschen was unternommen hätten sollen, dann wäre sie womöglich noch am leben aber keiner hat in ihrer Gegenwart überhaupt irgendwas verstanden was vor sich ging.


Im großem ganzen bin ich sehr Zufrieden mit dem Buch. Er sollte meiner Meinung nach jeder gelesen haben, sobald der derjenige auch labil genug dafür ist. Ich gebe diesem Buch dennoch 4 von fünf Sternen, da ich manchmal aus der Geschichte raus gekommen bin und erstmal nachdenken musste, was man in der Situation anders oder gar besser machen könnte. 








Samstag, 15. April 2017

[Rezension] Andreas Winkelmann - Blinder Instinkt


Autor: Andreas Winkelmann

Originaltitel: Blinder Instinkt

Seitenanzahl: 416


Gerne: Psychothriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Goldmann

Einband: Taschenbuch


Er sieht dich, er jagt dich, er lässt dich nie mehr fort.

Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles um es herum leuchtet in strahlenden Blütenfarben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen – vergeblich … Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.


Das Cover interpretiert nicht viel von der Geschichte. Da fehlt das gewisse etwas, die Spannung. Man könnte schon sagen es ist unspektakulär, es spricht mich nicht wirklich an. Die Geschichte ist der Wahnsinn aber das Cover passt nicht zu einem Protagonisten und nicht zur Geschichte. Die großgeschriebene Schrift gefällt mir jedoch super, die Schrift "INSTINKT" in rot zeigt mir, dass es gefährlich sein könnte, man braucht dazu ein scharfen Verstand braucht um diesen Fall zu lösen. 



 Ich habe nie in betracht gezogen, wie sehr ich dieses Buch verschlingen würde. Schon allein das erste Kapitel faszinierte mich so sehr, dass ich es kaum noch aus der Hand weg lag. Nach dem packenden Prolog beginnt die Story, die in 3 Teile gegliedert ist, 10 Jahre später. Als Schauplatz hat der Autor die niedersächsische Hauptstadt Hannover gewählt. 

Die sympathische rot haarige Franziska Gottlob arbeitet als Kommissarin bei der Kripo Hannover, ihr Vater ist ein  erfolgreicher Kriminalautor. Mit von der Partie sind Franziska's Assistent Paul Adamek, der erst kürzlich Vater geworden ist und der smarte Profiboxer Max Ungemach, der seit 10 Jahren auf ein Lebenszeichen seiner verschwundenen kleinen Schwester hofft. 
Die Protagonisten sind interessante Charaktere mit Ecken & Kanten, die sicherlich noch ausbaufähig wären. 

Anfangs wirkt die Geschichte durch die vielen, verschiedenen Handlungsstränge leicht verwirrend, doch spätestens nach den ersten 50 Seiten gewinnt die Story deutlich an Fahrt und hält den Spannungsbogen bis zum rasanten Finale gespannt. 
Ich muss aber auch dazu sagen, dass manche Situationen auch im wahren Leben zu finden sind. Das Buch hat mich so verschlungen, zwar war es ab und zu echt verwirrend und so viele Namen auf einmal aber dennoch hat mich das Buch überzeugt!
Die Charaktere haben ihre Rolle in diesem Buch ziemlich gut verteilt, sodass manche zwei Gesichter erkennen konnte. 

Durch den fesselnden Schreibstil und die Kapitel in angenehmer Länge lassen sich die 416 Seiten dieses deutschen Psychothrillers trotz kleiner Schwächen schnell lesen. 

Ich empfehle dieses Buch jeden, die packende Geschichte lässt das Buch einfach nicht mehr los. Es gibt wenige Kritikpunkte die man wirklich entdeckt hat. Jedoch gebe ich diesem Buch nur 4 von 5 Sternen. Es ist verwirrend, man braucht paar Seiten um in das Buch rein zukommen was ein kleiner Nachteil sein kann.